SPD-FRAUEN SOLIDARISCH MIT DEN POLNISCHEN FRAUEN

Die SPD-Frauen in Münster erklären sich solidarisch mit den polnischen Frauen, die seit Wochen beharrlich gegen die Verschärfung des Verbots von Schwangerschaftsabbrüchen protestieren. „Sie haben es geschafft, große Teile der polnischen Stadt- und Landbevölkerung dagegen zu mobilisieren. Dafür gebührt ihnen unsere Hochachtung und Solidarität“, unterstützt die Frauenbeauftragte der SPD, Tanja Andor, diesen Protest.

„Denn ein solcher Rückfall in die totale Illegalität von Schwangerschaftsabbrüchen, die wiederum die gesundheitliche Gefährdung von Frauen nach sich ziehen würde, darf in Europa nicht mehr passieren.Dieses Gesetz würde nahezu jeglichen Abbruch unterbinden und mit hohen Strafen bewehren. Selbst eine Fehlgeburt könnte dann statt medizinischer Versorgung eine staatsanwaltliche Untersuchung zur Folge haben“, verdeutlicht Ratsfrau Doris Feldmann. „Es ist unmenschlich und respektlos, dass ein Staat Frauen zwingen will, auch schwerst behinderte Kind zur Welt bringen. Die polnische Regierung sollte Strukturen schaffen, um die zu unterstützen, die sich dafür entscheiden.“


	

SPD FÜR GLEICHSTELLUNG IN MÜNSTER

SPD-FRAUEN STELLEN GEMEINSAM MIT OB-KANDIDAT DR. MICHAEL JUNG DAS KANDIDATINNEN-PLAKAT VOR

In der laufenden Ratsperiode sind von den 74 Ratsmandaten nur 23 von Frauen besetzt (31%). Dabei liegt der Frauenanteil bei der SPD-Fraktion bei 47%, bei den Grünen bei 40%, bei der FDP bei 25% und bei der CDU bei nur 20%. Auch bei der kommenden Kommunalwahl tritt die SPD wieder mit einer quotierten Kandidat*innenliste an. Mit dem schon traditionellen Kandidatinnen-Plakat wirbt die SPD für ihre starke Frauenrepräsentanz im neuen Rat.

„Wir stehen für eine gleichgestellte Vertretung von Frauen in allen städtischen Gremien und gehen mit gutem Beispiel voran. Wir treten auch dafür ein, dass die Stadt als Arbeitgeberin ausnahmslos gleiche Repräsentanz und Bezahlung von Frauen in allen Arbeitsbereichen gewährleistet. Dies gilt auch für die städtischen Unternehmen und insbesondere deren Geschäftsführungen“, so der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Dr. Michael Jung. „Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat für uns absolute Dringlichkeit ein ausreichendes, gutes und am Bedarf orientiertes Betreuungsangebot im gesamten Stadtgebiet zu realisieren“, betont Dr. Tanja Andor, Vorsitzende der SPD-Frauen und Ratskandidatin (Bahnhof/ Pluggendorf). „Wichtig ist uns auch, Beratungs- und Unterstützungsangebote für Menschen in Problemlagen, zu denen häufig Frauen gehören, weiter auszubauen. Dazu gehören z.B. Menschen in Altersarmut und Alleinerziehenden, deren Erwerbseinkommen oft aus familiären Gründen nicht reicht, um die eigene Existenz zu sichern sowie Schwangerschaftskonfliktberatung. Opfer sexualisierter Gewalt, die Zuflucht in Frauenhäusern suchen, brauchen effektive Unterstützung dabei, bei knappem Wohnraum und teuren Mieten in eine eigene Wohnung ziehen zu können“, ergänzt Dr. Andor. Für die Sozialdemokrat*innen ist wichtig, dass Gleichstellung als Querschnittsaufgabe bei allen politischen Entscheidungen berücksichtigt wird. „Das wollen wir sowohl in der Haushaltsplanung als auch der Stadtplanung verwirklichen, damit wir eine geschlechtergerechte Stadt erreichen“, sind sie sich einig.

Starke Frauen für ein starkes Münster

Am 20.06.20 haben wir unsere Ratskandidat*innen nominiert. Mit vielen tollen Frauen in einem kompetenten Team und einem starken Programm für Münster starten wir in den Kommunalwahlkampf 2020. Wir sind bereit!

Sprich mit…! Online-Dialog zu Klimaschutz und Verkehrswende

Einladung zum Online-Dialog der SPD-Frauen zu Klimaschutz und Verkehrswende am Dienstag, 23.06. – 20 Uhr

In den letzten Jahren ist viel über Klimaschutz und Verkehrswende geredet worden, tatsächlich hat sich in Münster noch viel zu wenig geändert. Das möchte die SPD-Münster ändern und dafür konkrete Maßnahmen umsetzen.

Um diese Positionen und Maßnahmen vorzustellen und zu diskutieren, laden die SPD-Frauen Münster zu einem Diskussionsabend am Dienstag, den 23.06. um 20 Uhr ein.

Damit in der aktuellen Situation alle sicher teilnehmen können, findet die Veranstaltung digital über Zoom statt. Nach vorheriger Registrierung unter https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZIlcumtqD0qGNFC_qMsZc4Z8ZBIPBfir30y erhalten Interessierte eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme am Meeting.

Hedwig Liekefedt, die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion sowie Lia Kirsch, Mitglied des Ausschusses für Stadtplanung und –entwicklung, Verkehr und Wohnen, werden zum Einstieg die aktuelle Situation und die Ideen für Münster darstellen. Im Anschluss daran sind alle Interessierten eingeladen, gemeinsam zu diskutieren.

Münsters SPD-Frauen: Kinder beim Krisenmanagement nicht vergessen!

Angesichts der anhaltenden Corona-Krise sorgen sich  Münsters SPD-Frauen um Kinder, Jugendliche und Familie: „Wir vermissen bei den getroffenen und geplanten Entscheidungen den Fokus auf Kinder und Jugendliche. Auch die Bedürfnisse von Familien müssen dringend mehr Beachtung finden,“ fordert Dr. Tanja Andor, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF).

Zu spät wurden nach Ansicht der Sozialdemokratin die Notbetreuung in Kitas und Schulen bei drohender Kindeswohlgefährdung geöffnet. „Gerade diese Kinder kommen aber auch jetzt kaum in den Bildungseinrichtungen an –  viel zu lange wurden auch alleinerziehenden Eltern der Zugang zur Notbetreuung verwehrt.“ unterstreicht SPD-Ratsfrau Doris Feldmann.

„Nach acht Wochen Ausnahmezustand sind  die Bedürfnisse von Kindern mit den Anforderungen an berufstätige Eltern in nahezu allen Familien nicht mehr zu vereinbaren“, ist sich Tanja Andor sicher. „Wir brauchen für die Eltern, die in dieser Krise Erwerbstätigkeit, Home Schooling und Kinderbetreuung vereinbaren müssen, arbeitsrechtliche und finanzielle Unterstützungsmaßnahmen, die auch Anreize für die gleiche Verteilung der Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern setzen. Außerdem ist es wichtig, sicher zu stellen, dass psychosoziale Unterstützungsangebote auch unter erschwerten Corona-Bedingungen dort zugänglich sind, wo sie gebraucht werden. “

Für Münsters SPD Frauen besteht kein Zweifel daran, dass angesichts der Krise Gesundheit Vorrang hat. „Das muss aber auch für die seelische Gesundheit und den Schutz von Kinder und Jugendlichen gelten“, so Andor. „Wenn über Lockerungen von Maßnahmen entschieden wird, sollte vorrangig geprüft werden, wie den Rechten der Kinder auf Schutz, Fürsorge und Spiel sowie besondere Fürsorge bei Behinderung wieder mehr Geltung verschafft werden kann. Hierbei ist besonders wichtig, die Kontaktbeschränkungen, insbesondere für Kinder unter sechs Jahren, anzupassen, Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten sowie Betreuungs- und Bildungseinrichtungen wieder zugänglich zu machen“. Die schrittweise Öffnung der Bildungseinrichtungen wird nach Ansicht von Doris Feldmann nicht nur deren Schul- und Bildungslaufbahnen sichern, sondern auch die gesunde Entwicklung, und ist auch gerade für die Jüngeren wichtig, die noch nicht so selbständig und digital lernen können: „Nicht alle Kinder und Jugendlichen werden die Einschränkungen folgenlos überstehen – und es bewegt mich sehr, dass es ausgefeilte Pläne für den Neustart der Bundesliga gibt, aber nur amateurhafte für die Bildungseinrichtungen.“

Frauen.Macht.Digitalisierung. SPD-Frauen diskutieren mit Christina Kampmann

Anlässlich des internationalen Frauentages luden die SPD-Frauen am 9. März zu einer Diskussion mit der SPD-Landtagsabgeordneten und Sprecherin für Digitalisierung und Innovation der Landtagsfraktion, Christina Kampmann, in die Alexianer Waschküche am Hauptbahnhof. 

„Digitalisierung und Gleichstellung müssen von Anfang an zusammen gedacht werden. Egal ob es um diskriminierungsfreie Künstliche Intelligenz, den gleichberechtigten Zugang zu digitalen Technologien oder die Herausforderungen einer digitalen Arbeitswelt geht. Es muss darum gehen, die Chancen zu nutzen, z.B. im Rahmen mobilen Arbeitens für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“ sagte Kampmann im Rahmen der Veranstaltung über die Bedeutung der fortschreitenden Digitalisierung.

Tanja Andor, Vorsitzende der SPD-Frauen in Münster, ergänzte: „Die Chancen für die Geschlechter sind weiterhin schon zu Beginn des Berufslebens ungleich. Der technologische Wandel könnte hier neue Chancen eröffnen, wobei die digitale Bildung entscheidend ist“. Moderiert wurde die Veranstaltung neben Andor von Larissa Aldehoff, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Frauen Münster, die darauf hinwies, dass Digitalisierung auch weiterhin ein zentrales Thema für die SPD-Frauen sei.

Frauen.Macht.Digitalisierung.

Anlässlich des internationalen Frauentages laden die SPD-Frauen alle Interessierten ein:

Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Blick in die Zukunft der Arbeitswelt und Diskussion mit Christina Kampmann, Landtagsabgeordnete und Sprecherin für Digitalisierung und Innovation der SPD-Landtagsfraktion. Von 2015 bis 2017 war sie Landesministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport.


Welche Chancen und Herausforderungen bietet der digitalisierte Wandel für Frauen? Wie können wir die Digitalisierung so gestalten, dass sich die beruflichen Chancen, der Alltag und die Lebensverhältnisse von Frauen verbessern?

Diskutiert mit!

Montag, 09.03.2020, 19 Uhr, Alexianer Waschküche, Bahnhofstraße 6, Eintritt frei!